Verkauf oder Warteschleife…?

11. Juli 2011

…das ist hier die Frage. Es gibt mal wieder Neuigkeiten zu vermelden an der Minifront! Nachdem das rostende Etwas wie berichtet mit dem ADAC in die väterliche Garage transportiert wurde und dort nach allen Regeln der Kunst aufgearbeitet wurde (Rost, kaputte Lima, kaputtes Lager an der Vorderachse) ging es vor einigen Wochen Richtung Tüv mit ernüchterndem Ergebnis: ASU nicht geschafft! Eingehende Suche ergab dass es weder an der Elektronik noch am KAT lag sondern eher die Substanz des Motors selbst bröckelt: er qualmt weiß/bläulich was auf Öl hindeutet.
Und nach erster Informationslage wird das richtig teuer, weil es nicht mal eben mit kleinen Reperaturen getan ist, die man selbst machen kann sondern an die Motorinnereien eigentlich nur Fachleute mit entsprechnden Werkzeugen sollten. Ein solcher hat uns nun nach kurzer Prüfung dazu geraten den Block komplett zu tauschen, alles andere sei nur Kosmetik und im Endeffekt teurer und kurzlebiger als ein Komplettaustausch.
Harter Tobak, das heißt nicht ganz unerhebliche Kosten im niedrigen vierstelligen Bereich steuern mich zu, ob sich die wirklich noch lohnen wäge ich im Moment ab. Dazu kommt dass der Mini dann den Winter über wieder die Garage für den Käfer blockieren wird, was selbigem in Sachen Rost auch nicht unbedingt gut tut. Andererseits hängt jede Menge Herzblut an der Karre, ich weiß genau dass ich es am selben Tag bereuen würde wenn ich Ihn verkaufe…

Ergo wird die Entscheidung erstmal ein paar Wochen bis Monate vertagt und dann erfahrt ihr genaueres. Ich liebe Cliffhanger ;)

Hello again!

18. Mai 2011

Nachdem der blog wohl über Wochen oder Monate(?) offline bzw. leergeräumt war aufgrund eines Datenbankfehlers sollte nun zumindest das wichtigste wieder laufen. War mir selbst nicht aufgefallen, da ich in letzter Zeit so viel anderen Kram um die Ohren hatte, dass ich mich darum zuletzt gekümmert habe. Automobiltechnisch gibts immernoch wenig neues, vielleicht poste ich ne kleine Käfergeschichte und ein paar Fotos, ansonsten ist der Mini im Endstadium Richtung Tüv und hoffentlich diesen Sommer wieder auf der Straße, bis dahin stay tuned und lassts euch gutgehen ;)

Im Westen nichts neues

23. November 2010

Ich verabschiede diesen blog mal ganz offiziell in den Winterschlaf ;) Wie bereits erwähnt wird sich hier die kommenden Monate nicht allzuviel tun, der Renault tut mit kleineren Macken das was er soll, mich täglich zur Arbeit und sonstigen Anlässen bringen - nicht mehr und nicht weniger und eben auch nichts worüber es sicht zu schreiben lohnt. Der Mini steht noch immer in der Kronacher Garage und wartet auf bessere Zeiten, die allerfrühestens Anfang nächsten Jahres kommen werden, ich vermute mal ab März oder April wenn alles gut läuft.

Soweit der aktuelle Stand, da es nicht wirklich was automobiles zu berichten gibt widme ich meine volle Aufmerksamkeit und Zeit also meinem Zweitblog http://blog.analogue-islands.de der sehr viel häufiger aktualisiert wird.
Da ich den Mini aber immernoch besitze und in Zukunft sicher auch wieder fahren werde, wäre es sinnlos dieses blog ganz zu löschen weil sicher irgendwann wieder neues Material nachkommt. Meine kleine aber feine Leserschaft bitte ich also wiederholt sich in Geduld zu üben und der Dinge zu harren die da kommen mögen ;) Fortsetzung folgt bestimmt irgendwann!

Frischluft ist überbewertet!

29. Juli 2010

Wusst ichs doch…

Solange werdet ihr euch wohl mit lustigen R5 Stories begnügen müssen und die kommen mit Sicherheit früher oder später.

Die R5 Stories haben nicht lange auf sich warten lassen. Den ersten ADAC Einsatz wegen leerer Batterie (Licht an…*hüstel*) hab ich mal galant verschwiegen - zu unspektatkulär. Dass der Motor klappert daran hab ich mich eh gewöhnt und dass es reinregnet kenn ich ja noch vom Mini. Eine kaputte Feder an der Schaltung die dafür sorgte dass man etwa so präzise schalten konnte wie eine Modelleisenbahn mit einem Regenschirm ließ ich auch unerwähnt ebenso wie die ausgefallene Instrumentenbeleuchtung die bei längeren Autobahnfahrten nachts den schönen Effekt hat dass man weder weiß wie schnell man fährt noch wieviel noch im Tank ist :P Geschenkt… aber jetzt kann ich nicht länger schweigen, der erste “Großeinsatz”.

Und das ausgerechnet bei so einem Proll-Luxus-Überflüssigkeitsthema wie elektrischen Fensterhebern. Ich frag mich schon seit Ewigkeiten wer sowas ernsthaft braucht, wer nichtmal das bischen Muskelkraft zur Betätigung der Dinger besitzt sollte ernsthaft über die Abgabe seiner Fahrerlaubnis nachdenken. Aber was solls, wenn die Scheiße schonmal eingebaut ist in die Karre muss man sie halt benutzen.
Das fiel in letzter Zeit nur immer schwerer, obwohl ich die Dinger vor kurzem noch mit Fett gängig gemacht hatte ließen sich sich nur sehr zögerlich zum hoch- und runterfahren überreden, meist hat man sie dann aber - lustigerweise dann doch wieder mit Muskelkraft - dazu bekommen sich zu bewegen. Bis vorgestern, da quittierte die linke Seite endgültig ihren Dienst.
Das mag zunächst mal harmlos klingen, wenn man allerdings wie ich ausschließlich an öffentlichen Straßen in Bahnhofsnähe parkt und über einen äußerst begrenzten Fundus an Werkzeugen verfügt ist das eine mittlere Katastrophe! Mich hätte noch nichtmal ein potentieller Diebstahl abgeschreckt, aber die Wahrscheinlichkeit dass am nächsten Tag diverse Idioten ihre Kippen, Bierflaschen oder andere Flüssigkeiten in der Karre entsorgt hätten ist hier doch ziemlich hoch.

Also was tun, zunächst mal die ganze Verkleidung abgeschraubt, die Scheibe lässt sich aber auch so nicht manuell nach oben bewegen weil sich der Motor offenbar mit der Welle verkeilt hat die den Heber betätigt. Und da das ganze System zumindest nicht trivial zerlegbar ist bliebt mir nichts anderes als den ganzen Müll rauszureißen, Motor Welle und Hebemechanismus. Fragt nicht wie oft ich geflucht habe weil man mal wieder Asiatenhände braucht um die verwinkelten Stellen in der Tür zu erreichen, von den scharfkantigen Teilen die offenbar eigens für den Zweck angebracht wurden sich die Hände daran aufzureißen mal ganz zu schweigen.

Nun das nächste Problem, die Scheibe ist freigängig aber hängt natürlich lose im Rahmen, wie soll ich die so fixieren dass sie oben bleibt? Nun, das liebe Kinder nennt man:

Foto018_001

PFUSCH! Ich hab etwa ne Viertelstunde dran rumgefrickelt, bis ich irgendwann auf die Idee kam ne Holzlatte ungefähr passend abzusägen und mit sanfter Gewalt darunter zu verkeilen, die Schraubzwinge sorgt übrigens dafür dass sie nicht seitlich verrutscht und die Scheibe nen Abflug macht. Erstaunlicherweise hat diese Meisterleistung deutscher Ingenieurskunst bislang tatsächlich mehrere Kurzstreckenfahrten inklusive Schlaglöcher heil überstanden, ich war selbst erstaunt :D Und glücklicherweise fahre ich nächste Woche eh nach Kronach wo ich die Geschichte ein bischen professioneller beheben kann, solange gibts erstmal keine Frischluft. Aber auf die verzichte ich ja ganz gerne mal wie sich Stammleser dieses blogs möglicherweise noch erinnern

Nicht schön aber selten…

24. Mai 2010

Soo es is soweit, nach einigen Wochen des Radfahrens hab ich tatsächlich wieder nen fahrbaren Untersatz vermacht bekommen (um genau zu sein von meinem Dad bei dem die Karre eh nur abgemeldet rumstand - danke an der Stelle). Die Bezeichnung “Auto” vermeide ich an dieser Stelle bewusst ;) Tadaa, da isser, Renault R5 ehemals der ganze Stolz französischer Automobilbaukunst:

r5front

r5seite

r5hinten

r5innen

Gibt definitiv schönere Autos aber auch hässlichere, seine Ur-Form den R4 finde ich sogar ganz ansehnlich. Der leichte Proll-Look meines Exemplars stammt übrigens noch vom ca.18jährigen Vorbesitzer der die Karre nach kürztester Zeit mit nem Kolbenfresser totgefahren hat, inzwischen schlägt auch ein etwas schwächeres Herz darin, nichtmehr der ursprüngliche GTX Motor. Was das Styling geht bin ich noch etwas unenschlossen ob ich den 80er Look noch durch ein paar Dekoartikel wie Fuchsschwanz und Antennenbällschen verstärken soll oder den Status Quo belassen da ich ohnehin nicht viel Leidenschaft mit der Karre verbinde. We will see…

Im Moment ist es für mich ne Blechbüchse mit 4 Rädern die mich halbwegs bequem von A nach B bringt bis der Mini wieder läuft. Kann sein dass es bis zum Spätsommer/Herbst dauert, kann aber auch sein dass es erst im Frühjahr 2011 soweit sein wird. Solange werdet ihr euch wohl mit lustigen R5 Stories begnügen müssen und die kommen mit Sicherheit früher oder später.
Fängt schon damit an dass der Motor Nagel-/Klappergeräusche von sich gibt, die Kupplung hakt und das Schloss an der Heckklappe manchmal klemmt. Also soo anders als der Mini ist er dann doch nicht :D

The Caraboot

6. April 2010

Solange meine Karre noch steht (inzwischen abgemeldet in der Garage, Neuigkeiten frühestens gegen Sommer ;) ) gibts mal wieder ein wenig kurzweilige Unterhaltung, heute ein Link aus dem Mini-Forum, der “Caraboot” (klick aufs Bild führt zum Video)

Abenteuerliches Gefährt das, ich frag mich wie sich diese Kombi fahren lässt. Immerhin hat man ja 6 Räder von denen nur 2 steuerbar sind, Fahrten durch enge Straßen mit 90° Abzweigungen stell ich mir lustig vor… Ganz zu schweigen von der Panik in jeder scharfen Kurve dass mir die fahrbare Küche nach hinten abhaut :D

Übrigens nicht zu verwechseln mit der Austin Wildgoose, die verfügt immerhin über einen “echten” Caravanaufbau auf den Rahmen.

Soll ich fremdgehen?

15. März 2010

Ich bin in Versuchung unvernünftige Dinge zu tun…^^ Aber fangen wir von vorne an, da der Mini im Moment gar nicht fahrtüchtig ist und der Renault selbst wenn er es über den Tüv schafft auf dauer eine ziemlich klapprige Lösung ist gehen meine Überlegungen in Sachen fahrbarer Untersatz gerade etwas mit mir durch. Warum eigentlich nicht was ganz neues? Ok, mein Kontostand spricht klar dagegen aber auf lange Sicht ließe sich sicher ein bischen beiseite legen dafür.

Ich liebäugle momentan extrem stark mit ner Karre aus Rüsselsheim, sorry VW Fans aber ich muss glaube ich überwechseln zur dunklen Seite der Macht :P Was mir konkret vorschwebt ist ein C-Kadett evtl. in der “City” Version:



(Quelle Wikipedia, Autor Rudolf Stricker)

Ist das nicht mal ein hübscher Hintern? Und soweit man hört sollen die Kisten auch noch relativ zuverlässig sein, kann man vom Mini rückblickend nur eingschränkt behaupten…dann noch ein Kofferraum der den Namen verdient und Platz für 4 Leute ohne Gefahr sich Körperteile abzuquetschen.
Das klingt scheiße vernünftig, ich weiß :D Aber als Winter Lösung November bis April wäre das durchaus ne Option über die ich nachdenke, wenn sich ein bezahlbarer in gutem Zustand findet hört ihr auf jeden Fall als erste davon ;)