Schlussstrich

2. März 2010

Ich hab befürchtet dass es irgendwann soweit kommen würde aber es geht nichtmehr anders, den Mini werde ich als Ganzjahresauto nicht aufrechterhalten können, so leid es mir tut. Nachdem dieser Artikel nun SCHON wieder von einem ADAC Einsatz handeln wird (Wir erinnern uns) und die Karre SCHON wieder liegen geblieben ist sind meine Nerven und bald auch mein Geldbeutel am Ende mit der Geduld. Aber der Reihe nach.

Ich war mal wieder auf dem Weg nach Kronach weil an der Karre ohnehin einiges im Argen lag, ein kaputtes Gurtschloss ist noch das geringste, dass es reinregnet bin ich eh schon gewöhnt aber ein schleifendes Geräusch das auf ein kaputtes Lager oder Getriebe hindeutet sowie ausufernder Ölverlust haben mich dann doch dazu bewogen was zu tun bevor die Karre ganz auseinanderfällt. Mein Glück auf dieser Fahrt hielt keine 30 Kilometer, kurz nach Münster fällt mir mitten auf der Autobahn zuerst das Radio aus, kurz darauf wird das Licht schwächer. Ganz großes Kino, das ganze wie soll es auch anders sein mitten in einer Baustelle! Mit letzten Kräften hab ich es gerade noch raus geschafft und auf den Standstreifen, denn dass der Ausfall der Zündung nichtmehr fern liegen konnte war mir schon zu diesem Zeitpunkt klar.

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So kam es dann auch und ich stand da. Nachts. Im Regen. Auf einer stark befahrenen Autobahn mit einem mattschwarzen Auto das nur noch spärlich beleuchet ist… Ganz großes Tennis, wie gesagt… In solchen Situationen gibt einem die ADAC Plus Karte im Geldbeutel schon mehr als ein beruhigendes Gefühl. Nachdem ich mich auf schnellstem Weg aus der Karre hinter die Leitplanken gerettet hatte und das Warndreieck zum ersten mal seiner Bestimmung zugeführt hieß es nur noch eine gute halbe Stunde zu warten, zu frieren und zu fluchen bis ich endlich zum ADAC Depot geschleppt wurde.

Von da an verlief alles weitere wie am Schnürchen, es wurde recht schnell das diagnostiziert was ich auch schon vermutet hatte: Probleme mit der Lichtmaschine. Offenbar ein völlig oxidierter Stecker der zu Vorwiderständen führte worauf sich das ganze Gewurstel dann ordentlich erhitzt hat.
Und da erstens Wochenende war, kein Mietwagen in erreichbarer Nähe verfügbar und ich alleinreisend war durfte ich die Plus Mitgliedschaft mal in vollen Zügen auskosten, sofortiger Rücktransport von Wagen und Fahrer nach Kronach auf einem T5 Transporter. Und das ganze so schnell und unkompliziert wie es irgendwie ging, zwei Formulare ausgefüllt, Fahrer verständigt und eine weitere halbe Stunde später saß ich im Transporter Richtung Kronach, meine Karre fest verzurrt auf der Ladefläche.

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Besser gehts nicht, und das ganze bis vor die Haustür. Mein großer Dank an dieser Stelle nochmal an den Abschlepp-Fahrer der das ganze veranlasst hat sowie den Transporter-Fahrer der in dieser Nacht auf sein Bett verzichtet hat um mich wohlbehalten nach hause zu bringen!

So glimpflich die Geschichte für mich also auch ausgegangen ist, sie hat doch dazu beigetragen mir ernsthaft Gedanken über die Zukunft der Karre zu machen, dass es so nicht weitergeheh kann ist klar. Dass er nur im äußersten Notfall verkauft wird auch, was bleibt also?
Das Ergebnis längeren Hin- und Herüberlegens ist nun dass es auf eine Saisonzulassung rausläuft. Den nächsten Winter wird definitiv der olle R5 meines Dads herhalten müssen, der bislang abgemeldet rumstand weil er ihn nichtmehr braucht. Schöne Autos sehen anders aus, aber im Moment ist das die einzig sinnvolle Lösung. Bis dahin werde ich erstmal auf Bus und Fahrrad zurückgreifen müssen, ab Mai zeitweise den Käfer nutzen und eventuell über die Sommermonate der englischen Kiste noch ne Chance geben wenn bis dahin die größten Probleme beseitigt sind.

Die englische Technik ist für solche Dauerbelastungen in Kombination mit mangelnder Pflege (da in Münster keine Garage zum Schrauben vorhanden) einfach nicht ausgelegt. Schade für mich - gut für den Mini! Ohne Streusalz und tausende Kilometer im Jahr wird er mir sicherlich länger erhalten bleiben als es sonst der Fall gewesen wäre

3cm sind absolut genug

27. Januar 2010

Mal wieder ein nettes Video zum Thema Kleinwagen

Die gelben Teufel

18. Januar 2010

Man man man, da lobt man die Karre nach Ewigkeiten mal wieder und zack - zickt se wieder Problem ist immernoch die Feuchtigkeit, nachdem ich nach langer Trockenperiode (bzw. Schneeperiode) heute morgen schon wieder wegen etwas Wasser von oben nicht vom Fleck kam hat es mir gereicht. Karre stehen lassen und abends ADAC rufen.
Der kam auch gewohnt flott, leider hatte ich diesmal kein ganz so nettes Exemplar wie bei der Gaszuggeschichte erwischt. Er kam schon ziemlich schnoddrig an, beim ersten Blick auf den Motor war “alles verdreckt”…”kein Wunder dass das nicht geht” etc… Der “Experte” hat dann noch 5min mit nem Heißluftfön und Kontaktspray rumgewerkelt (was ich im übrigen längst selbst probiert hatte) um festzustellen dass das auf jeden Fall in der Werkstatt gemacht werden müsse. Notgedrungen ließ ich mich also da hin schleppen, wobei sich bei den Anschleppversuchen schon erste Erfolge zeigten, er lieft kurz aber nicht lange.
Auf dem Parkplatz der Werkstatt (wo er mich ohne weitere Hinweise stehen hat lassen, weder gefragt wie ich nach hause komme noch irgendeine Unterschrift verlangt) war es mir dann endgültig zu bunt und ich habs nochmal selber versucht, 2 Zündkabel gegen Reservekabel (immer dabei) getauscht, nochmal Kontaktspray - ha! da isser. Nach kurzen Bemühen lief er rund als ob nie was gewesen wäre.
Klar ist zwar dass die Freude nicht von langer Dauer sein wird, aber DAS hätte der Typ ja wohl auch noch hinkriegen können. 5min länger versuchen statt wegen Faulheit und einsetzendem Regen ein ganz simples Kontaktproblem als unlösbar hinzustellen. Jetzt werden erstmal neue Zündkabel und Verteilerkappe bestellt dann sehen wir weiter, so schnell geb ich mich nicht geschlagen!

Weihnachtsschrauberei

17. Januar 2010

Tally ho my dear friends!

Ja es gibt mich noch, das Thema Mini drängt sich nur in meinem Alltag immer weiter in den Hintergrund und besteht im wesentlichen aus technischen Erhaltungsreparaturen eines Alltagsautos als dem zeitaufwändigen Verhübschen des selben. Schick sieht er ja auch immernoch aus, aber für mehr als den Zustand zu erhalten reicht weder mein Geld noch (und das am allerwenigsten) meine Zeit. So kam es dass bei meinem Kronach-Aufenthalt über Weihnachten und somit einzigem Zugang zu einer Garage und Werkzeug nur Technik auf der Tagesordnung stand. Behoben wurden:

- Kaputte Achsmanschette gewechselt
- Kratzer auf einem roten Karo mit Sprühlack ausgebessert
- Kaputte Sicherung hinterm Armaturenbrett ersetzt, so dass beide Abblendlichter wieder funktionieren und nicht nur das rechte ^^
- Rostecke am Dach ausgebessert
- Ölwechsel

Fotos davon gibts leider keine, hatte auch da wenig Zeit und keinen Nerv zum fotografieren… Immernoch auf der To-Do Liste stehen:

- Wassereinbruch beheben
- seltsames Poltern von der Vorderachse genauer lokalisieren
- Ölfilter wechseln
- Ventilspiel einstellen
- einiges mehr was bis zum nächsten Termin sicher dazukommt

Was mir auch zunehmend Sorge bereitet ist weißer Qualm aus dem Auspuff beim Kaltstart, das sieht verdächtig nach verbrennendem Öl aus, aber was solls. Die englische Technik erweist sich gerade ohnehin als wesentlich robuster und alltagstauglicher als ihr gemeinhin nachgesagt wird

Diva!

26. Oktober 2009

Ja, ich lebe noch ^^ Und das kleine Schwarze etwas ebenfalls, wenn auch hustend und spuckend - zumindest vor ein paar Stunden als ich von der Arbeit losfahren wollte und das war schon die zweite Arbeitsverweigerung innerhalb kurzer Zeit. Soll heißen er hat was gegen Feuchtigkeit von Oben, letztes mal die selbe Situation morgens auf dem Weg zur Arbeit, Anlasser dreht voll durch aber will und will nicht anspringen.
Dereinst hab ich mich nach 2 Minuten für den Bus entschieden, heute abend hab ichs mal 5min durchgezogen und siehe da nach einigen “tocktocktock” Geräuschen kam er dann in Fahrt, zunächst in der “ich bin ein Traktor” Imitation und irgendwann auch halbwegs normalem Leerlauf.
Prognose: Wasserscheu! Und das für ein Auto aus England…eine Schande! Wenn sich das häuft muss ich wohl mal den Zündverteiler und Anhang unter die Lupe nehmen, irgendwo Steckt da der Wurm drin…

Minigraphie

31. August 2009

Soo hier isser der lange angeteaserte Beitrag über mein Hochglanz Fotoshooting Stattgefunden hat das ganze schon vor Wochen im Fotostudio in dem ich auch arbeite, die Bedingungen waren einfach zu günstig: Platz in der Halle, kein großer Stress und Diffusoren sowie Schwebedecke standen auch schon perfekt was wünscht man (Fotograf) sich mehr.

Und los gings, schwarze Hintergrundrolle hochfahren, ein paar Klappneger aufstellen (nein das ist jetzt kein Rassismus, so heißen schwarze Klappwände im Fotografen/Filmerjargon schon seit Urzeiten ) und rein mit der Karre, damit waren etwa 10% der Arbeit auch schon erledigt Wie jetzt? Mag sich der Hobbyfotograf denken, jetzt holt man doch nur noch die Kamera, drückt drauf und fertig?? Weit gefehlt!
Denn das ist der Punkt an dem man als professioneller Fotograf überhaupt erst anfängt, fotografiert habe ich auch nicht mit irgendeiner Kleinbildknipse sondern einer Fachkamera und Digitalrückteil, das hat sehr viele Vorteile unter anderem den dass mir so 33 Millionen Pixel zur Verfügung standen, das ganze lässt sich also bequem als Poster drucken
Weiter gings mit der Lichtsetzung, der wesentlichste Punkt überhaupt bei der Studiofotografie, ein durchschnittlicher Aufbau bei uns hat ab 10 Scheinwerfer in den unterschiedlichsten Formen, mal als Spotlicht, mal in einen Schirm geblitzt, mal durch einen Diffusor, mal mit einer Wabe davor, mal mit Folie davor, mal gegen eine weiße Wand um diffuses Licht zu erzeugen, mal mit einer Softbox etc…. ist wie ein prall gefüllter Werkzeugkasten über den man gut informiert sein sollte wenn man für ein konkretes Problem das richtige Werkzeug sucht.
Mein Werkzeug waren eine uralte Rund-Softbox von Briese zur Aufhellung, zwei Waben um gezieltes Licht zu setzen, eine Lampe gegen die Decke um aufzuhellen sowie ein Schirm durch Diffusor von vorne um aufzuhellen. Und SO sieht das ganze denn aus:

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Hübsch nicht? Und ja ich hatte noch den Überblick was da wohin leuchtet Aber ich will euch nicht länger mit technischen Details langweilien ihr seit doch alle scharf auf die Ergebnisse und habt sicher schon längst vorgeblättert um euch mein Gefasel zu ersparen, na was solls hier sind die fertig retuschierten Aufnahmen:

Zunächst einmal die “Hauptaufnahme” der ich am meisten Aufmerksamkeit gewidmet habe:

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dann eine Frontantsicht mit fettem Weitwinkel:

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eine Einstellung schräg von vorne im Hochformat:

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einmal der Innenraum:
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und schließlich noch ein Haubendetail:

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Ach ja die Bilder sind allesamt “retuschiert” das heißt einerseits Dinge wie Blinker und Licht in der gewünschten Helligkeit getrennt fotografiert und eingesetzt, nen Verlauf als Hintergrund reingezogen und außerdem Einspiegelungen wie die Radkappen extra eingesetzt. Aber auch sehr viel “Beautyretuschen”, ich gebe es zu….gut man hätte auch vorher das Auto waschen können aber wozu den Stress

Übrigens ein teuer engagiertes Model hatte ich natürlich auch noch, aber seht selbst… (der quark is wie man sieht unretuschiert )

Nr. 1: So sieht Coolness aus ^^

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Nr. 2: Auto zu klein

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Nr. 3: Bild zu klein ^^

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Nr. 4: Freude!

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Soo dat wars jetzt aber auch, hat echt Spaß gemacht und richtig freuen werd ich mich erst wenn die Hauptaufnahme von oben in A0 Größe bei uns im Flur hängt

Zettelschen

30. August 2009

Und wieder mal was aus der Kategorie “Dinge die Golffahrern nicht passieren”, vor ein paar Tagen an meiner Windschutzscheibe gefunden, sehr nett wie ich finde :

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Das mit dem Aufdruck war schnell erklärt, aber tauschen…? Für einen Tag…? Nöööööööööööööö, kommt ja mal gaaaar nicht in Frage